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ImpacTú - Wirkung erfassen, Wandel bewirken

Mit dem Projekt wollen wir einen weiteren Schritt in Richtung selbst-gesteuerter Entwicklung der Gemeinde Micani und ihrer Menschen machen. Impactú meint dabei ein umfassendes Workshopangebot, digitale Tools und Entwicklung von Infrastruktur an den Stellen, an denen unsere Hilfe speziell gefragt wird. So entstehen im Rahmen von ImpacTú  Projekte, die von Beginn an durch die Begünstigten selbst bestimmt werden. So werden sie zu den Protagonisten ihrer Projektvorhaben.

Projektvolumen:  ca. 100.000 €

Testphase: Januar 2021 - Dezember 2022

Fundación Sodis, Gobierno Autónomo Municipal de San Pedro de Buenavista, MISEREOR

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Wirkung

Selbstständige Analyse und Evaluierung von Problemen durch die Menschen in Micani selbst
Verselbstständigung unserer Projekte
Stärken der digitalen Fähigkeiten der Menschen in Micani
Höhere Individualität der Lösung über stark partizipative/selbstgesteuerte Methodik
Selbstgesteuerte Entwicklung in Micani 

Impactú meint ein umfassendes Workshopangebot, digitale Tools und Entwicklung von Infrastruktur an den Stellen, wo unsere Hilfe speziell gefragt wird. Mit dem Projekt wollen wir einen weiteren Schritt in Richtung selbstgesteuerter Entwicklung der Gemeinde Micani und ihrer Menschen machen. So entstehen im Rahmen von ImpacTú Projekte mit einer Vision, die nicht nur von allen Mitgliedern der Gemeinde geteilt wird, sondern in der sich jede:r Einzelne von ihnen wiederfindet. Diese Vision der Dorfgemeinde steckt langfristige und kurzfristige Ziele ab, beachtet persönliche, wirtschaftliche sowie politische Rahmenbedingungen und verfügen über geeignete Monitoringinstrumente zur Wirkungsorientierung. ImpacTú basiert auf Partizipation, Gleichberechtigung, Nachhaltigkeit und Kreativität. Projekte sollen nach den Vorstellungen von Gemeinden in Micani entstehen und wachsen. So wird die Gemeinde selbst zum Protagonisten des Projektmanagements. Hierzu schaffen wir ein Angebot, das es den Menschen ermöglicht langfristig einen stabilen Raum gestalterisch tätig zu werden. Dabei setzt wir bei dem Willen der Gemeinden an, den eigenen Lebensraum so zu verändern, dass Weichen zum ‚Sumaj Causay‘ (‚dem guten Leben') gelegt sind.

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ImpacTú macht die Bewohner und Bewohnerinnen der Gemeinden Micanis zu Protagonist:innen ihres eigenen Wandels. Unser Ziel ist es durch digitale Tools und Wissensansammlung eine Struktur zu schaffen, welche den Menschen die Wirksamkeit ihres Handelns bewusst macht. So schaffen sie es, ihren Fortschritt durch eigene Projekte selbst zu steuern.

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Methodenfokussiert 

Als Projektgruppe sehen wir uns als Berater unser Partnerorganisation und den Gemeinden Micanis. Wir möchten sie unterstützen, ihre eigene Vorstellung von ‚Sumaj Causay’ zu entwickeln. Dabei steht für uns im Fokus, dass einzelne Gemeinden und Familien erfahren, dass sie selbst alle Fertigkeiten erlernen können, die es braucht, um ihre selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Wir möchten, dass durch viele kleinere familiengesteuerte Projekte und größere Projekte in den Dorfgemeinschaften eine ‚grass-root‘-Bewegung entsteht. So entstehen viele kleine und größere Leuchttürme in jeder Gemeinde und die Protagonist:innen erfahren, welche Möglichkeiten ihnen offenstehen. 

Wir sind überzeugt, dass nur Projekte langfristig erfolgreich sein können, deren Wirkung durch die Gemeinden selbst gewünscht und wahrgenommen wird. Daher möchten wir einen starken Fokus auf die Selbstwirksamkeit der Bewohner:innen Micanis legen und sie ins Zentrum des Projektmanagements stellen. Im Rahmen unseres Projektes fördern wir Projekte mit und ohne unternehmerische Komponente. Wir wünschen uns, dass wir durch diese Mischung, bedarfsgerecht auf die Lebensrealität jeder einzelnen Familie in Micani eingehen können und ihnen Wissen, lokale Strukturen und Zugang zu finanziellen Mittel bereitstellen können, sodass sie selbst für sich eintreten können. 

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Lokaler Wandel durch Schulungen und Softwareentwicklung

Jede Vision einer Gemeinde entspricht den Vorstellungen aller Gemeindebewohner:innen. Jedes Projekt, dass durch die Gemeinden Micanis umgesetzt wird, muss optimal auf die jeweilige Situation abgestimmt sein. Das bedeutet, dass sich unterschiedliche Strukturen in den Gemeinden aufbauen und der Fokus eines Projektvorhabens, je nach Familie, unterschiedlich sein kann. Um diese Vielfalt zu ermöglichen, setzen wir auf ein umfassendes Schulungsangebot durch die Techniker:innen vor Ort und die Einbindung einer App, die den Gemeinden alle Informationen bereitstellt, die sie brauchen, um ihre nächsten Schritte zu planen. 

Schulungen finden einmal im Monat in den Dorfschulen statt. Hier kommt die Gemeinde zusammen, lernt neue Fertigkeit und tauscht sich über Projektvorhaben aus. Diese Plattform ist wollen wir nutzen, um gezielte Angebote zu schaffen und die Gemeinden bei ihren Vorhaben zu unterstützen.

Darüber hinaus ermöglicht die App, die den sogenannten Lokalexpert:innen bereitgestellt wird, einen Informationsaustausch untereinander, wodurch der Know-How Transfer zwischen den Gemeinden beschleunigt wird. Einerseits können trotz langer Distanzen zwischen den Dörfern Absprachen getroffen werden. Andererseits werden Daten über den aktuellen Stand von bereits umgesetzten Projekten in der App gesammelt und aufbereitet. So können Missstände in Familien oder ganzen Gemeinden durch den Lokalexpert:innen leichter identifiziert werden. Er selbst ist damit in der Lage Schulungsangebote gezielt auf die Bedarfe seiner Gemeinde auszurichten. Auch Bildungsangebote und -Materialien sollen zukünftig in die App mit aufgenommen werden. 

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