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Ein Jahr der Herausforderungen – Projekt zur Ernährungssicherheit auf dem Prüfstand

Aktion Sodis Blog   ᛫

17. März 2021

Leonie Ziller

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2 Min Lesezeit

Januar 2020, irgendwo in Aachen und in Cochabamba, optimistisch und motiviert starteten wir gemeinsam in die Jahresplanung: 12 ausstehende Dorfschulen im Distrikt Micani sollen mit Gemüsegärten ausgestattet werden, um der Mangelernährung der Kinder in Micani entgegenzuwirken. Pläne wurden geschmiedet, Vorbereitungen getroffen und die ersten Aufgaben anvisiert, doch dann kam alles anders als gedacht. Wie die Projektarbeit in diesem „Jahr der Herausforderungen“ aussah, zeigt ein Jahresrückblick zum Thema Ernährungssicherheit an Dorfschulen.

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Beginnend mit der Überprüfung der in den Schulen durchgeführten Vordiagnose wurden vorhandene Wasserquellen, Flächenverfügbarkeit, Bodenqualität und makroklimatische Einflüsse begutachtet sowie die Konzepte der Mikrobewässerungsanlage verfeinert und die Materialliste finalisiert. Dabei wurde festgestellt, dass 6 der insgesamt 16 Dorfschulen sich in sehr hohen Gebieten befinden und Gewächshäuser, sogenannte „Carpas Solares“ (Solar Zelte), benötigen, um die Ernte vor dem Frost zu schützen und somit den Anbau von Gemüse zu ermöglichen. Hier musste die Finanzierung sowie die technischen Konzepte für den Bau der Solarzelte geschaffen werden.

Danach stand dem Bau der Mikrobewässerungssysteme in den Schulgärten vermeintlich nichts mehr im Wege. Zum Ende der Regenzeit und sobald die Straßen wieder befahrbar wären, sollte der Materialkauf und der Transport in die Dörfer stattfinden. Doch dann kam alles anders: Plötzlich befanden wir uns im Angesicht der Covid-19 Pandemie. In Bolivien wurden schnell strikte Maßnahmen zum Infektionsschutz ergriffen, denn die dramatische Situation in den europäischen Ländern gab Anlass zum Handeln. Im Gegensatz zu Deutschland ist das bolivianische Gesundheitssystem schlecht aufgestellt und besonders auf dem Land waren die vorhandenen Strukturen nicht für eine Pandemie gewappnet: Die Wege zu den Krankenstationen sind lang und die Möglichkeiten der Versorgung dort eingeschränkt. Hinzu kommt, dass die Landbevölkerung ohnehin unter prekären gesundheitlichen Bedingungen lebt. Mangelernährung oder Lungenerkrankungen, beispielsweise durch jahrelanges Kochen über offenem Feuer, können den Verlauf einer Covid-19 Erkrankung erschweren. Zum Schutz riegelte die Regierung die Wege in die ländlichen Gemeinden schnell ab und der Schulunterricht wurde umgehend eingestellt.

Entwicklungszusammenarbeit im Angesicht einer globalen Pandemie

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Danke, dass du die andinen Gemeinden unterstützt ihre Ernährungssituation resilienter und besser zu gestalten!

50 Bäume für eine Aufforstungsfläche

50

100 Obstbäume für eine Agroforstfläche

333

Zaunpfähle für eine Agroforstfläche

133

GEMEINSAM WACHSEN!
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Unterstütze so viel wie du möchstest!

Unterstütze den Bau von Gewächshäsuern im Projekt Ernährungssicherheit

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