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Ernährungssicherheit

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Der Klimawandel stellt die Landwirtschaft weltweit vor nie dagewesene Herausforderungen mit verheerenden Folgen. In Micani führen Dürren, Starkregen und Hagelstürme schon heute zu Ernteausfällen und einer prekären Ernährungssituation. In dem Projekt „Ernährungssicherheit“ setzen wir uns für resiliente Ernährungssysteme und nachhaltige Landwirtschaft ein, um die Ernährungssituation und Perspektive der Landbevölkerung langfristig zu verbessern.

Partner & Förderer

Fundación SODIS, Gobierno Autónomo Municipal San Pedro de Buena Vista, Instituto Sayarinapaj, Projektpartner-schaft im Rahmen eines Global Grants der Rotary Foundation (Rotary Clubs: München-Blutenburg, Cochabamba-Tunari, Mülheim-Ruhr, Saarbrücken-St. Johann, Straubing, Barcelona-Pedralbes, Rotary Distrikt 1842)

Für detaillierte Informationen zu den Projektpartnern siehe:

Geringere Krisenanfälligkeit über eine klimaresilientere Landwirtschaft

Erhöhter Zugang zu Gemüse (für Dorfschulen und Familien) durch verbesserte Infrastruktur und Lagermöglichkeiten (sowie erweiterte Kenntnisse)

Weiterbildung im Bereich ausgewogene Ernährung und nachhaltiger Landwirtschaft (und bzgl. der Dorfschulen: Kontakt mit der Thematik schon im Kindesalter)

Verbesserung des Ernährungszustands und Rückgang von ernährungs-assoziierten Erkrankungen

Detaillierte Projektbeschreibung schließen

Heading 1

Mit den jetzigen und zukünftigen Problemen der Lebensmittelversorgung in
Micani im Hinterkopf, entwickelten wir 2018 gemeinsam mit einer
bolivianischen Berufsschule wassersparende Bewässerungsanlagen für
Dorfschulgärten. Angepasst auf die extremen klimatischen Anforderungen
sollten die neuen Gärten mit regengespeisten saisonalen Wasserspeichern,
effizienter Tröpfchenbewässerung und regional typischer Fruchtwechselwirtschaft eine gesunde Lebensmittelvielfalt schaffen.
Nach einer erfolgreichen Pilotphase in vier Dorfschulen, wurde das Projekt auf
alle 16 Dorfschulen der Region ausgeweitet. Neben Bau und Implementierung
der Technologien liegt der Projektfokus auf dem Wissenstransfer: nicht nur die
Benutzung und Wartung der Bewässerungsanlage, sondern auch der Umgang
mit den Lebensmitteln und die Prinzipien einer ausgewogenen Ernährung sind
Inhalte der Schulungen für Lehrer:innen, Schüler:innen, Schulköchinnen und

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Ausweitung auf Gewächshäuser und Familien

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Aufgrund der Höhenlage einzelner Dörfer und somit kälteren klimatischen
Bedingungen ist der Anbau von Gemüse im Freien erschwert. Deshalb werden
zusätzlich zur Installation der Tröpfchenbewässerungsanlagen in 10 der 16
Dorfschulen Gewächshäuser, sogenannte “carpas solares” errichtet. 2021 und
2022 konnten bereits jeweils 3 Gewächshäuser fertiggestellt werden.
Da das Projekt generell auf großes
Interesse stößt, werden ab 2023
Angebote für ganze Familien
geschaffen, nicht mehr nur für
Dorfschulen. Die flächendeckende
Verbreitung von Technologien und
Wissen wird ermöglicht. Alle am
Projekt teilnehmenden Familien
erlangen Grundwissen über
ausgewogene Ernährung und
nachhaltige Landwirtschaft.

Danke, dass du die andinen Gemeinden unterstützt ihre Ernährungssituation resilienter und besser zu gestalten!

Nägel für den Bau eines Gewächshauses

15

Unterstützung eines neuen Familiengartens

50

Schulungen zu nachhaltiger Landwirtschaft

25

GEMEINSAM WACHSEN!
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Unterstütze so viel wie du möchstest!

Unterstütze den Bau von Gewächshäsuern im Projekt Ernährungssicherheit

Heading 1

Mit den jetzigen und zukünftigen Problemen der Lebensmittelversorgung in Micani im Hinterkopf, entwickelten wir 2018 gemeinsam mit einer bolivianischen Berufsschule wassersparende Bewässerungsanlagen für Dorfschulgärten. Angepasst auf die extremen klimatischen Anforderungen sollten die neuen Gärten mit regengespeisten saisonalen Wasserspeichern, effizienter Tröpfchenbewässerung und regional typischer Fruchtwechselwirtschaft eine gesunde Lebensmittelvielfalt schaffen. Nach einer erfolgreichen Pilotphase in vier Dorfschulen, wurde das Projekt auf alle 16 Dorfschulen der Region ausgeweitet. Neben Bau und Implementierung der Technologien liegt der Projektfokus auf dem Wissenstransfer: nicht nur die Benutzung und Wartung der Bewässerungsanlage, sondern auch der Umgang mit den Lebensmitteln und die Prinzipien einer ausgewogenen Ernährung sind Inhalte der Schulungen für Lehrer:innen, Schüler:innen, Schulköchinnen und Dorfbewohner:innen. Durch die Bedeutung der Dorfschulen kann so ein „Leuchtturmeffekt“ für die ganze Region erreicht werden.

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Wer war zuerst da? Mercator oder die Karte

35% der Kinder sind chronisch mangelernährt

Obst und Gemüse können so in der Trockenzeit kaum angebaut werden (s.o.). Hinzu kommen fehlende Konservierungs- und Lagerungsmöglichkeiten für Lebensmittel. Die Dorfbewohner:innen müssen sich über Monate hinweg fast ausschließlich von Mais und Kartoffeln ernähren. Dies führt zu einer prekären Ernährungssituation. Wie eine Studie des Ministeriums für Entwicklung in Bolivien (Fondo nacional de desarrollo integral, Ministerio de Desarrollo Rural y Tierras) im Juni 2018 belegt, sind aufgrund der einseitigen Ernährung alarmierende 35% aller Kinder im ländlichen Raum chronisch, schwer mangelernährt. Doch fehlt es ihnen nicht an Kalorien, sondern an Proteinen und Nährstoffen, die für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind. Mangelernährung wiederum birgt große Risiken für weitere gesundheitliche Folgen und gefährdet die Entwicklung der Kinder: der Grundstein eines Teufelskreises. Es liegt keine spezifische Zahl für Micani vor, jedoch lässt sich vermuten, dass in Micani weitaus mehr Kinder mangelernährt sind, da es sich um einen der ärmsten Distrikte des Landes handelt.

Micani durch fehlende Infrastruktur besonders betroffen

Bedrohlich sind klimatische Veränderungen besonders für die Bolivianer:innen in den ländlichen Regionen, die trotz Landflucht noch ein Drittel der Bevölkerung ausmachen. Sie leben häufig in kleinen indigenen Gemeindeverbänden aus 20 bis 40 Familien.
Die meisten Gemeinden des Distrikts Micani haben keinen Zugang zu Strom und fließend Wasser. Die Wege zu den Wasserquellen sind lang und erschwerlich. Es gibt nur selten oder nur eingeschränkt die Möglichkeit, Wasser zu speichern.

Zudem beobachten wir, dass Kenntnisse über Anpassungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft an den Klimawandel und allgemein Wissen über ausgewogene Ernährung kaum vorhanden sind, sodass Potenziale ungenutzt bleiben.

Der Klimawandel als Herausforderung für die Landwirtschaft, speziell im globalen Süden

Dürren, Starkregen und Hagelstürme – die Klimakrise stellt die Landwirtschaft vor bisher nie dagewesene Herausforderungen mit verheerenden Folgen für die Ernährungssicherheit weltweit. Während diese in Deutschland meist durch Wohlstand, Infrastruktur und globale Vernetzung abgefangen werden können, sind sie im globalen Süden umso deutlicher spürbar, denn ein großer Teil der Bevölkerung ist alternativlos auf die lokale Landwirtschaft angewiesen.



In Bolivien sind viele Familien in der Landwirtschaft tätig, darunter viele Kleinbauern, die Subsistenzwirtschaft betreiben. Ihr Leben ist direkt von den Ernten und somit vom Klima abhängig. Die Regenzeit ist heute im Schnitt 3 Wochen kürzer, Beginn sowie Ende sind zunehmend unregelmäßiger und Bauern können landwirtschaftliche Aktivitäten seltener vorausplanen. Außerhalb der Regenzeit fällt kaum Niederschlag. Für diese Bauern bedeutet das nicht bloß monetäre Einbußen, sondern Notstand.

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